Neue Fachgruppe „Remote-Sternwarten“ gegründet

Die Idee einer VdS-eigenen Remote-Sternwarte geisterte schon seit einiger Zeit durch den Vorstand und nicht erst durch Corona hat auch dieser Teil der Digitalisierungsstrategie erheblich an Bedeutung gewonnen. Öffentliche Beobachtungs­abende können unter den aktuellen Bedingungen nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden. Mit Remote-Beobachtungen wird eine Fortführung und Verbesserung der Bildungs­aktivitäten der VdS im Bereich Amateurastronomie möglich.

Es gilt in der Fachgruppe neben der genauen Zielstellung (Anwendungsbereich), die dazu benötigte Technik (insbesondere das Teleskop und die Kamera) auch den geeigneten Standort für das VdS-Remote-Teleskop zu finden. – Also viel Arbeit für interessierte Mitglieder!

Als Mitglieder der zukünftigen Fachgruppe Remote-Teleskope wünschen sich die verantwortlichen
FG-Leiter Andreas Klug
und Kai-Oliver Detken alle diejenigen, die entweder selbst schon Erfahrung in diesem Bereich gesammelt haben und diese gerne teilen, diejenigen die sich an dem Projekt beteiligen wollen (Auswahl, Errichtung und Betrieb eines Remote-Teleskopes für die VdS) bzw. diejenigen die lernen wollen, wie man eine Remote-Sternwarte baut und betreibt. Bitte wendet euch an andreas.klug@sternfreunde.de  und/oder Kai-Oliver.Detken@sternfreunde.de.

Die gute Nachricht ist – durch einen großzügigen Spender aus den Reihen des Vereins hat die VdS die Möglichkeit in einem finanziellen Rahmen von ca. 100.000 € (!) dieses Projekt zu verwirklichen!

Nach der Mitgliederversammlung im November soll ein erstes Treffen (wahrscheinlich auch virtuell) noch in diesem Jahr stattfinden.

Die VdS kann damit eine leicht zugängliche kostengünstige Möglichkeit der Remote-Beobachtung von Planeten, Sternen, Galaxien und Himmelsereignissen ein Remote-Teleskop errichten und betrieben. Dieses sollte an einem sehr dunklen aber gut erreichbaren und mit der notwendigen Infrastruktur (Strom, Internet u.a.) ausgestatteten Standort aufgestellt werden, um so den Nutzern attraktive Beobachtungs­möglichkeiten zu bieten, die sie privat nicht oder nur mit großem finanziellen und technischen Auf­wand möglich machen könnten. – Das ist eine notwendige und sinnvolle zeitgemäße Weiter­entwicklung der Beobachtungserfahrung.

Das Projekt wird so einen deutlichen Mehrwert für alle Mitglieder (Fachgruppen, Sternwarten und Mitglieder) schaffen, die Mitglieder durch günstige Konditionen aktivieren und motivieren neue Projekte anzugehen oder sich in einschlägigen Fachgruppen einzubringen, Artikel und Bilder für das VdS Journal generieren und auch für Nichtmitglieder die Attraktivität der VdS deutlich steigern.

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der VdS, die neben einer schon verwirklichten neuen Webseite und einer neuen Vereinsverwaltungssoftware (SaaS-Lösung) mit Community-Funktionalität umfasst, ist dieses Ziel, den Mitgliedern ein modernes Remote-Teleskop zur Verfügung zu stellen, somit ein Herzstück der Strategie VdS 2.0 – digital und innovativ und interaktiv zu sein.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!