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Youth-Letter
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Der Newsletter der Astronomie-Jugend. Ausgabe 35. Erschienen 01.04.2026
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April 2026
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Diesen Monat haben wir Neuigkeiten über einen Transport von Antimaterie, braune Zwerge und den Film Project Hailmary.
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Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen,
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Interessiert dich Astronomie? Interessiert dich Schreiben? Wir suchen aktuell weitere Redaktionsmitglieder. Falls du eine jugendliche Person mit Interesse am Schreiben und an Physik bist, melde dich gern bei uns |
| über Discord, per Mail an youth-letter@sternfreunde.de |
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Jeden Monat wird auf Instagram für ein Astrofoto des Monats abgestimmt. Diesen Monat: Die Milchstraße
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Fotograf: Theo Uebener (Instagram: @_me.theo.rit_) Kamera: FujiXT2
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Bearbeitung: DeepSkyStacker, Pixinsight Belichtungszeit: ca. 40*40s
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Aus der Forschung
- Es wurde das erste Mal erfolgreich Antimaterie in einem LKW transportiert. Am CERN wurde im März die erste erfolgreiche Testfahrt mit 92 Anti-Protonen durchgeführt. Die größte Schwierigkeit ist hierbei, dass Antimaterie vernichtet wird, sobald sie in Kontakt mit Materie kommt. Wie transportiert man also etwas, ohne dass es irgendein Material berühren darf? In diesem Fall wurde das mit Penning-Fallen gelöst. Hier wird mit supraleitenden Magneten gearbeitet, die die Antimaterie quasi elektromagnetisch festhalten. Die erste Testfahrt war hierbei erst einmal erfolgreich, als nächstes soll es für die Antimaterie nach Düsseldorf gehen. Allerdings ist das auch noch ziemlich riskant, da Schlaglöcher, Unfälle und viele weitere unvorhersehbare Umstände auftreten können. Weiterlesen: Tagesschau Artikel, CERN Artikel
- Zusammen werden zwei braune Zwerge vielleicht ein Stern. Braune Zwerge werden oft als gescheiterte Sterne bezeichnet, da sie zwar hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium bestehen, aber nicht genug Masse haben, um Kernfusion zu zünden. WissenschaftlerInnen am CalTech haben nun ein System aus zwei braunen Zwergen entdeckt, die extrem nah umeinander kreisen, sodass ein Massentransfer zwischen den beiden Objekten stattfindet. Die beiden braunen Zwerge kreisen alle 57 Minuten umeinander. Die WissenschaftlerInnen gehen davon aus, dass entweder einer der beiden braunen Zwerge die nötige Masse erreicht, um Kernfusion zu starten, oder beide zu einem Stern verschmelzen. Dieser hätte eine Masse von etwa 17% der Sonnenmasse, was mehr als ausreichend ist, um zu ein Stern zu werden. Das Team erhofft sich außerdem, bald noch Messdaten mit dem James Webb Space Teleskop und nach dem Start auch mit dem Vera C. Rubin Observatory aufnehmen zu können. Weiterlesen:Spektrum Artikel, Paper
- Grace Rocky save Stars! Mit dem neu erschienenen Kinofilm "Project Hail Mary” (im Deutschen: Der Astronaut) mit Ryan Gosling in der Hauptrolle gerät Astrophysik mal wieder etwas mehr in den Fokus der breiten Bevölkerung, aber wie genau ist der Film wirklich? Spoiler voraus. Die Astrophage, die große Bedrohung des Films sind einzelliges Leben, das zwischen der Sonne und Venus verkehrt und sich durch Aussenden von Licht fortbewegt, auch wenn diese Einzeller fiktiv sind, so kann mit Licht tatsächlich Schub erzeugt werden. Die Fähigkeit der Bakterien allerdings Energie direkt in Form von Masse zu speichern und ohne nennenswerte Verluste als Licht abzugeben ist hingegen biologisch sehr unrealistisch, auch die Tatsache dass die Astrophage Mitochondrien besitzen ist sehr unrealistisch da sich Mitochondrien auf der Erde entwickelt haben, womit extraterrestrisches Leben keine Mitochondrien haben sollte. Die im Film vorkommenden Sternensysteme, ihre Entfernungen und die vorkommenden Planeten sind real, auch wenn wir, abgesehen von Venus und der Erde, kaum etwas über sie wissen. Die künstliche Schwerkraft an Bord der Hail Mary als Resultat von Rotation ist nicht nur realistisch, sondern tatsächlich ein auf kleinen Skalen experimentell erprobtes Konzept.
Zusammenfassend, auch wenn einige Ideen und Konzepte etwas weit hergeholt oder übertrieben sind, sind das Buch und der Film doch erstaunlich wissenschaftlich akkurat und noch viel wichtiger unterhaltsam. Weiterlesen: Artikel von Scientific American, Artikel von Northeastern
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Aktuelles
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Tipp für Schüler:innen: Schaut euch mal die Angebote auf der Webseite der Astronomieschule vom Haus der Astronomie in Heidelberg an. Insbesondere die Astrocamps könnten interessant für euch sein. Außerdem gibt es im Mai einen Studieninfotag über das Physikstudium in Heidelberg.
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Youtube-Tipp: Videos zum aktuellen Themen der Astronomie findet ihr auf Astrum.
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Astronomische Ereignisse
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01.04. - 02.04. aktuell geplant: Artemis-Start
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03.04. Merkur in größter westlicher Elongation
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18.04. Vierplanetenkonstellation
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Man munkelt, dass im Mai astronomisch nichts Spannendes passiert...
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Beobachtungstipp für Anfänger:innen:
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Diesen Monat wollen wir dir den Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules empfehlen. Dieser helle Sternhaufen kann schon mit einem kleinen Teleskop sehr gut sichtbar gemacht werden.
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Beobachtungstipp für Fortgeschrittene:
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Falls du schon etwas photographische Erfahrung hast, wollen wir dir diesen Monat die Markajansche Kette vorschlagen, eine Reihe von nah beieinander stehenden Galaxien im Sternbild Jungfrau. Mit einer Kamera ist diese bei längeren Belichtungszeiten gut sichtbar zu machen.
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Falls du Fotos machst, schick sie uns gerne, vielleicht landen sie ja als Foto des Monats im nächsten Newsletter!
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Impressum
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Der Youth-Letter ist ein gemeinsames Projekt der Fachgruppe Jugendarbeit der VdS e.V. und der VEGA e.V. Unser Ziel ist die Vernetzung und Förderung junger Menschen mit einer Begeisterung für Astronomie.
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