Anmeldung zur Mitgliederversammlung der VdS am 13. November 2021

Liebe VdS-Mitglieder,

hiermit möchten wir Sie herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung im Rahmen der 35. VdS-Tagung am Samstag, dem 13. November 2021 von 16:00 bis 18:30 Uhr einladen. Dazu haben alle Mitglieder am 20. September 2021 schriftlich eine Einladung von unserem Vorsitzenden Sven Melchert bekommen. Bedingt durch die Coronavirus-Situation finden Tagung und  Mitgliederversammlung online statt. Bitte registrieren Sie sich für die Teilnahme an der Mitgliederversammlung bis zum 6. November 2021 mit Ihrer Mitgliedsnummer und der Servicenummer auf Ihrem Mitgliedsausweis über dieses Formular. Den Mitgliedsausweis erhalten Sie immer am Jahresanfang mit der Rechnung. Die Nummern sind über die Jahre immer identisch, sofern Sie keinen Wiedereintritt hatten. Achtung: Je nach Browser und System sind die Namen auf dem Formular unterschiedlich. Unten im Bild einmal ein Screenshot vom Browser Firefox. Dabei gilt Benutzername => Mitglieds-Nr. und das Passwort => Service-Nr. Ihre persönlichen Zugangsdaten erhalten Sie dann wenige Tage vor der Mitgliederversammlung per Email. Details zum Tagungsprogramm werden in Kürze bekanntgegeben.

Vielen Dank für ihre Teilnahme und bleiben Sie gesund, ihr Vorstand der VdS.

Das Helmholtz-Zentrum Potsdam sucht „Lichterzähler“

Unter dem Motto „Wir zählen Lichter, weil die Nacht zählt“ suchen Wissenschaftler für ein Citizen Science Projekt Teilnehmer. Hierzu folgende Information von der Potsdamer Webseite:

In den letzten Jahren ist das öffentliche Bewusstsein für ‚Lichtverschmutzung‘ und die gesundheitlichen und ökologischen Wirkungen von künstlichem Licht gewachsen. Zugleich beleuchten wir immer heller. Das zeigen Satelliten- und Luftaufnahmen der Erde bei Nacht. Was sie nicht zeigen ist, welche Lichtquellen am Boden diese bis in den Orbit sichtbaren Lichtemissionen verursachen. Um diese Datenlücke zu schließen, hat ein Team aus Bürgerwissenschaftler:innen und Forscher:innen des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ nun eine ‚Nachtlichter‘-App entwickelt. Mit der Web-Anwendung lassen sich künstliche Lichtquellen am Boden erstmals systematisch erfassen und kartieren. Im September und Oktober 2021 kommt die App im Rahmen zahlreicher groß angelegter bürgerwissenschaftlicher Messkampagnen zum Einsatz.

Crowdfunding für ein mobiles Teleskop in Neubrandenburg

Die Vereins Initiative 2000 plus e.V. veranstaltet derzeit ein Crowdfunding Projekt für ein mobiles Spiegelteleskop. Das Ziel von 4.500 € ist derzeit zur Hälfte geschafft und man kann noch bis Ende Oktober 2021 das Projekt finanziell fördern.

Worum geht es in diesem Projekt?

Seit es sie gibt, begeistert unser Sternenhimmel die Menschen. Obwohl Mecklenburg-Vorpommern eines der letzten Bundesländer ist, wo das Fach Astronomie noch an Schulen gelehrt wird, kann die Faszination der Planeten und Sterne nur selten vermittelt werden. Daher wollen wir diese Faszination mit einem mobilen Teleskop für Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene aufzeigen.

Wir können mit dem Teleskop auch zu den Schulen kommen! Wir wollen damit für wissenschaftlich-technische Berufe werben, denn die Astronomie und insbesondere die Raumfahrt bieten viele neue Berufsperspektiven; z.B. Astronaut!

Hier geht es zu der Webseite HEUREKA – DIE WELT DER STERNE.

Die Bochumer Herbsttagung 2021 findet nicht statt

Liebe BoHeTa-Freunde,

nach dem Ausfall im letzten Herbst wird die BoHeTa auch in 2021 nicht stattfinden können. Die Corona-Pandemie ist noch längst nicht überwunden, auch wenn die Fußballstadien sich wieder füllen. Wir können als Veranstalter nicht die Verantwortung für die Gesundheit und die Unversehrtheit der BoHeTa-Besucher übernehmen. Der Entschluss zum wiederholten Ausfall der BoHeTa ist uns nicht leicht gefallen.

Die BoHeTa wird nicht als Online-Veranstaltung laufen. In den langen Jahren hat sich unsere Veranstaltung als ein beliebtes persönliches Treffen von Amateur-Astronomen und einigen Berufsastronomen etabliert. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist das gemeinsame Miteinander, die diversen persönlichen Gespräche in den Pausen, im Foyer, beim Mittagessen und beim gemütlichen Tagungsausklang. Viele Sternfreunde kommen auch in die Bochumer Universität, um sich mit Freunden anlässlich der Tagung wiederzusehen und dann auch über gemeinsame Projekte und Themen zu beratschlagen. Das alles ist online nicht umzusetzen

Peter Riepe (FG Astrofotografie) für das Organisationsteam der BoHeTa

 

Möglicher Einschlag auf Jupiter am 13./14. September 2021

José Luis Pereira aus Brasilien hat am 13. September 2021 um 22:39:30 Uhr UTC (= 00:39:30 MESZ am 14.9.) auf Jupiter einen Lichtblitz aufgenommen. Eine Animation zeigt das Ereignis. Mittlerweile gibt es auch eine Aufnahme des Einschlags aus Deutschlands: https://www.astrotreff.de/forum/index.php?thread/264852-erwischt-einschlag-auf-jupiter

Entdeckungsaufnahme von José Luis Pereira:

Wer zu dieser Zeit ebenfalls Jupiter beobachtet hat, sollte seine Aufnahmen rund um die genannte Zeit genau prüfen. Dazu kann die Software „DeTeCt“ verwendet werden (siehe www.astrosurf.com/planetessaf/doc/project_detect.php). Nachbeobachtungen sind wichtig, um eine eventuelle dunkle Spur des Einschlags nachzuweisen.

Earth Night 2021 – Licht aus!

Für wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr kann, wer mitmachen möchte, am Dienstag den 7. September 2021 ab 22:00 Uhr Ortszeit das Licht ausschalten. Diese Aktion ist nicht zu verwechseln mit der Earth Hour des WWF, die wieder im nächsten Jahr am Samstag den 26. März 2022 stattfindet. Die Organisatoren haben gerade einen  Imagefilm auf YouTube rausgebracht. Alle weiteren Informationen finden sich auf der Internetseite des Veranstalters „Paten der Nacht“. Die VdS unterstützt das Projekt.

Vor zwei Tagen wurden die Nordseeinseln Spiekeroog und Pellworm offiziell zu „Sterneninseln“ benannt. Damit sind sie Bestandteil einer Reihe von ausgewiesenen Sternenparks durch die IDA, an der auch unsere Fachgruppe Dark Sky beteiligt war.

Sternschnuppen am Sommerhimmel: die Perseiden kommen

Darauf kann man sich verlassen: Jedes Jahr um den 12. August sind besonders viele Sternschnuppen am Nachthimmel zu sehen. In dieser Zeit fliegen wir auf unserem „Raumschiff Erde“ durch einen Schwarm von kosmischen Staubteilchen, die beim Eindringen in die Erdatmosphäre Leuchtspuren verursachen. Unter optimalen Bedingungen kann man so alle ein bis zwei Minuten einen Meteor über den Himmel huschen sehen. Dieses Jahr sind die Bedingungen besonders günstig, denn der Mond geht bereits am späten Abend unter.

Die meisten Meteore sind nach Mitternacht zu sehen, wenn die Erde quasi kopfüber in den Strom eintaucht. Dazu bieten sich in diesem Jahr gleich zwei Gelegenheiten: in den Nächten vom 11. auf den 12. und vom 12. auf den 13. August. Ihren theoretischen Höhepunkt erreichen die „Perseiden“ am späten Abend des 12. August, Profis zählen unter sehr dunklem Himmel dann bis zu 100 Sternschnuppen, ein einzelner Beobachter nimmt etwa 30 bis 50 Meteore pro Stunde wahr. Man blickt dazu am besten in Richtung Osten, dort geht das Sternbild Perseus auf, nach dem diese Sternschnuppen benannt wurden.

Die Perseiden scheinen dem Sternbild Perseus zu entspringen. Solch einen „Radianten“ oder Ausstrahlungspunkt hat jeder Sternschnuppenstrom, denn die Erde fliegt auf ihrer Bahn um die Sonne dann durch eine Wolke kleiner Kometentrümmerteilchen. Im Falle der Perseiden trägt der verursachende Komet die Bezeichnung 109P/Swift-Tuttle. Dieser Komet wurde am 19. Juli 1862 von Lewis Swift und Horace Tuttle unabhängig voneinander entdeckt. Für einen Umlauf um die Sonne benötigt er rund 133 Jahre. Im Jahr 1992 konnte die Wiederkehr des Kometen beobachten werden, seine nächste Sichtbarkeit wird erst für das Jahr 2126 erwartet.

Das Sternbild Perseus ist ein klassisches Herbst- und Wintersternbild. Mitte August geht der Perseus und mit ihm der Ausstrahlungspunkt der Perseiden am Abendhimmel auf und steigt dann immer höher. Die meisten Sternschnuppen sieht man daher in den späten Abendstunden und – noch besser – frühen Morgenstunden, da unser Blick dann genau in Richtung des „Schneegestöbers“ der Sternschnuppen geht.

Sobald es abends richtig dunkel geworden ist, geht der Mond im Westen unter. Sein Licht wird dieses Jahr den Himmel daher nicht aufhellen, somit steigen die Chancen, deutlich mehr Sternschnuppen zu sehen als bei vom Mond aufgehelltem Himmel. Je dunkler der Himmel ist, desto mehr Meteore wird man erwischen, doch die Perseiden sind auch für besonders helle Sternschnuppen bekannt, die selbst am hellen Stadthimmel nicht zu übersehen sind.

Das Auftreten der Perseiden ist nicht auf die kurze Zeit des Maximums beschränkt, man kann auch an den Wochenenden davor und danach sein Glück versuchen – am besten bequem auf einer Gartenliege mit entspanntem Blick nach oben. Viel Glück!

Veranstaltungs-Anmeldung für den Herbst-Astronomietag 2021 freigeschaltet

Wenn man etwas zum zweiten Mal macht, wird es zur Tradition. Also geben wir hiermit den Startschuss zum Herbst-Astronomietag 2021, und hoffentlich werden ihm viele weitere folgen. Begehen wollen wir ihn unter dem Motto „Juwelen am Himmelszelt – eine Reise zu den Riesenplaneten“, denn am ausgewählten Tag, dem 16. Oktober 2021, stehen Jupiter und Saturn zusammen mit Venus und Mond prominent funkelnd am Sternhimmel.

Wir sind zur Zeit vorsichtig optimistisch was die Coronavirus-Lage angeht und hoffen, dass viele Sternwarten, Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute und Museen ihre Pforten im Oktober geöffnet haben können und Publikum begrüßen dürfen. Online-Events sind aber nach wie vor möglich und wie schon bei den letzten drei Astronomietagen gilt natürlich, daß sich die Voraussetzungen kurzfristig ändern können.

Ab sofort können Veranstaltungsangebote aller Art angemeldet und Poster bestellt werden. Digitale Materialien wie Poster und Banner stehen wie gewohnt zum Download bereit.

Helle Nova im Herkules

Am 12. Juni entdeckte der Japaner Seiji Ueda eine 8,4 mag helle Nova im Sternbild Herkules nahe der Grenze zum Adler. Mittlerweile beträgt die Helligkeit bereits 6,0 mag.

Koordinaten (2000.0): Rektasz. 18h 57m 30.95s, Dekl. +16° 53′ 39.6″

Aufsuch- und Vergleichssternkarte der AAVSO (mit freundlicher Genehmigung)

Heute wird es finster!

In den Mittagsstunden findet bei uns eine partielle Sonnenfinsternis statt, die in der Arktis sogar ringförmig zu sehen sein wird. Die VdS ist an einem Livestream beteiligt aus Berlin, der ab 11:15 Uhr läuft. Dazu anbei eine Reihe von Links. In der Grafik unten sind einige Orte eingezeichnet, an denen es einen Livestream gibt. Osnabrück kommt noch hinzu und Kirchheim und sicherlich noch viel mehr Sternwarten.

Gemeinsamer Livestream aus Berlin

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Skyweek Zwei Punkt Null

VdS Sternwarte Kirchheim