Silvesterabend: Mond bei den Plejaden
Liebe Sternfreunde, alle 18 Jahre erleben wir eine Serie von Begegnungen des Mondes mit dem Siebengestirn. Die Ursache dafür ist der Umlauf des Mondknotens, welcher 18,5 Jahre braucht. DIe Lage des Schnittpunktes der Mondbahn mit der Ekliptik legt (auch) fest, wo sich der Mond bezüglich der Plejaden befindet. Im Moment zieht er an dieser Stelle der Bahn etwas oberhalb der Ekliptik entlang und bedeckt in jedem Monat einige der Plejadensterne.

Wenn die Silvesternacht hereinbricht, dann steht der Mond schon jenseits der Plejaden. Wir können keine Bedeckungen am Nachthimmel verfolgen. Dennoch ein schöner Anblick. Fotos der Szene gelingen auch leichter, wenn der Mond etwas Abstand zu den Sternen hat.
Wer dennoch Bedeckungen sehen möchte, kann dies am Taghimmel tun. 14 Uhr ist der Mond bereits über em Horizont und steht bis gegen 15.30 Uhr im Siebengestirn.
Euer Uwe Pilz.