Partielle Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden des 28. August 2026

Sonnen- und Mondfinsternisse treten häufig im Doppelpack auf, und gut zwei Wochen nach der Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 erwartet uns am 28. August eine Mondfinsternis. Die Voraussetzungen für die Beobachtung sind dabei in Deutschland ganz ähnlich, wenn auch mit umgekehrtem Vorzeichen: Die Finsternis spielt sich tief über dem Westhorizont ab, Teile finden erst nach dem Untergang des Mondes statt – allerdings nicht am Abend, sondern in der Morgendämmerung.

Schematische Darstellung des Ablaufs der partiellen Mondfinsternis vom 28. August 2026 zentriert auf den Kernschatten der Erde. Uhrzeiten für Ein- und Austritt in Kern- und Halbschatten sowie das Maximum der Finsternis sind ebenfalls angegeben

Ablauf der partiellen Mondfinsternis am 28. August 2026 zentriert auf den Kernschatten der Erde. Grafik: Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Oftmals folgt auf eine Sonnenfinsternis gut zwei Wochen später eine Mondfinsternis oder auf eine Mondfinsternis eine weitere Sonnenfinsternis. Nur selten sind die zu einer solchen „Finsternis-Saison“ gehörigen Sonnen- und Mondfinsternisse allerdings auch vom selben Ort auf der Erde aus sichtbar. Bei der Mondfinsternis am 28. August 2026, die auf die Sonnenfinsternis vom 12. August folgt, ist das von Deutschland aus tatsächlich der Fall. Dafür sind beide Finsternisse allerdings auch nur zum Teil sichtbar.

Eine Mondfinsternis tritt immer dann auf, wenn der Mond auf seiner Umlaufbahn um die Erde in den Schatten eintritt, den die Erde in den Weltraum wirft. Der Erdschatten hat zwei Bereiche: den inneren Kernschatten und den äußeren Halbschatten. Der deutlich sichtbare Teil der Finsternis beginnt am 28. August um 4:33 Uhr mit dem Eintritt des Mondes in den Kernschatten. Der Mond steht zu diesem Zeitpunkt in Deutschland etwas höher am Himmel als die Sonne zu Beginn der Sonnenfinsternis vom 12. August.

Schematische Darstellung der Konfiguration von Sonne, Erde und Mond während einer Mondfinsternis. Grafik: Vereinigung der Sternfreunde

Im weiteren Verlauf nähert er sich allerdings nicht nur mehr und mehr dem Horizont, auch die Morgendämmerung setzt ein und hellt den Himmel auf. Es wird dadurch immer schwieriger, den Mond noch zu erkennen. Ein Fernglas kann hierbei helfen. Die maximale Verfinsterung um 6:13 Uhr tritt im Osten Deutschlands allerdings bereits nach dem Untergang des Mondes und dem Aufgang der Sonne ein.

Im äußersten Westen der Republik hingegen verschieben sich die Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond um etwas mehr als eine halbe Stunde nach hinten, so dass mehr von der Finsternis zu sehen sein wird. Der Austritt des Mondes aus dem Kernschatten um 7:53 Uhr findet aber von Deutschland aus in jedem Fall lange nach Sonnenaufgang und Monduntergang statt. Im Westen Spaniens, Westafrika und von den Kanarischen Inseln aus kann aber schon fast der komplette Durchgang durch den Kernschatten verfolgt werden. Optimale Beobachtungsbedingungen bieten sich im Ostteil der USA und Kanadas sowie in ganz Südamerika.

Teleskopaufnahme einer partiellen Mondfinsternis kurz vor Eintritt der Totalität. Ein Teil des Mondes oben rechts ist noch hell, auf der linken Seite wird bereits die kupferrote Farbe einer totalen Mondfinsternis sichtbar

Bild der partiellen Phase der totalen Mondfinsternis vom 21. Januar 2019 bei einem Bedeckungsgrad, der in etwa der Ansicht der Mondfinsternis vom 28. August 2026 beim Maximum der Bedeckung, allerdings bei größerer Horizonthöhe entspräche. Bild: Carolin Liefke

Der Mond tritt bei dieser Finsternis zu maximal 93% in den Kernschatten der Erde ein. Es handelt sich also um keine totale, sondern um eine partielle Mondfinsternis und ein kleiner Teil des Mondes bleibt durchgehend hell. Die typische kupferrote Färbung, die der Mond bei einer totalen Mondfinsternis annimmt, könnte zumindest im Westen Deutschlands beim verfinsterten Teil des Mondes andeutungsweise dennoch sichtbar werden.

Für die Beobachtung der Finsternis ist neben klarem Himmel freie Sicht auf den Südwesthorizont nötig. Die allermeisten Standorte, von denen aus die Sonnenfinsternis am 12. August sichtbar war, sollten auch zur Beobachtung der Mondfinsternis am 28. August geeignet sein. Sehr reizvoll kann es auch sein, den teilweise verfinsterten Mond unmittelbar über dem Horizont mit einem passenden Vordergrundmotiv im Bild festzuhalten.

Sonnenfinsternis und Perseidennacht

Das astronomische Ereignis des Jahres steht kurz bevor: Am Abend des 12. August 2026 kann man – klaren Himmel natürlich vorausgesetzt – in Deutschland kurz vor Sonnenuntergang eine fast totale Sonnenfinsternis beobachten, bei der die Sonne zu einer schmalen Sichel wird. In Deutschland wird die Sonne bis zu 90% vom Mond bedeckt. Nach Einbruch der Dunkelheit ziehen dann die Sternschnuppen der Perseiden über den Himmel. 

Am 12. August findet die nächste totale Sonnenfinsternis statt. Vollständig bedeckt wird die Sonne allerdings nur über Teilen Spaniens, Islands und Grönland. In Deutschland wird sie zwischen ca. 19:10 Uhr und 20:45 Uhr als partielle Sonnenfinsternis sichtbar sein. Dabei werden im Südwesten der Republik bis zu 90% der Sonne bedeckt, aber auch im äußersten Nordosten werden noch 83% erreicht. Die genauen Zeiten variieren von Ort zu Ort und können z.B. timeanddate entnommen werden.

Grad der Verfinsterung für die partielle Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 an verschiedenen Orten in Deutschland und im restlichen Europa. Grafik: Vereinigung der Sternfreunde

Die Sonne steht während der Finsternis bereits tief am Westhorizont. Vollkommen freie Sicht nach Westen bzw. Nordwesten ist daher unabdingbar. Das Maximum der Finsternis findet an allen Standorten in Deutschland noch über dem Horizont statt, anschließend geht die Sonne als schmale Sichel unter. Das Ende der Finsternis ist dann nicht mehr zu sehen.

Beim Beobachten der Sonnenfinsternis ist Vorsicht geboten: Grundsätzlich unterscheidet sich der Anblick der Sonne bei einer Sonnenfinsternis nicht von einem normalen sonnigen Tag. Unmittelbar über dem Horizont wird das Licht der tiefstehenden Sonne allerdings durch die Erdatmosphäre auf natürliche Weise abgeschwächt. Die Versuchung länger direkt in die Sonne zu schauen, ist daher größer und überwindet leicht den Lidschlussreflex des menschlichen Auges.

Um die Augen nicht zu schädigen, empfiehlt es sich, zu speziellen, für wenige Euro im Fachhandel erhältlichen Sonnensicht- bzw. Sonnenfinsternisbrillen zu greifen, die die Lichtmenge der Sonne auf eine gefahrlose Helligkeit abschwächen. Gleichzeitig schützen die Brillen vor Ultraviolett- und Infrarotstrahlung. Herkömmliche Sonnenbrillen reichen nicht aus, Hausmittel wie eine mit Kerzenruß geschwärzte Gläser, Rettungsfolie oder Schweißerbrillen sind gänzlich ungeeignet. Beim Beobachten mit Ferngläsern und Teleskopen sind spezielle Filter oder lichtschwächende Zusatzoptiken zwingend erforderlich.

Bildsequenz der totalen Sonnenfinsternis vom 8. April 2024. Das letzte Bild der partiellen Phase vor der Totalität (4. Bild) entspricht in etwa dem von Deutschland aus beobachtbaren maximalen Bedeckungsgrad bei der Finsternis vom 12. August 2026. Die Totalität (5. Bild, unten rechts) ist von Deutschland aus nicht zu sehen. Bild: Carolin Liefke/Dominik Elsässer

Eine Sonnenfinsternis tritt auf, wenn der Mond auf seiner Umlaufbahn um die Erde vor der Sonne vorbeizieht. Dabei wird die Sonne von der Erde aus gesehen teilweise oder vollständig vom Mond bedeckt. Die nächste von Deutschland aus sichtbare Sonnenfinsternis findet zwar schon in einem Jahr am 2. August 2027 statt, allerdings nur mit Bedeckungsgraden von bis zu 54%. Ähnliche Bedeckungsgrade wie in diesem Jahr werden in Deutschland erst wieder am 11. Juni 2048 (bis zu 79%) und am 13. Juli 2075 (bis zu 88%) erreicht. Eine totale Sonnenfinsternis, bei der die Totalitätszone durch Teile von Deutschland läuft, wird es erst am 3. September 2081 geben.

 

Die Perseiden-Sternschnuppen sind in jedem Jahr über mehrere Wochen hinweg von Ende Juli bis Ende August zu sehen. Die Perseidennacht, in der die meisten Sternschnuppen beobachtet werden können, ist die Nacht vom 12. auf den 13. August, also unmittelbar im Anschluss an die Sonnenfinsternis. Damit einher geht, daß Neumond ist und somit optimale Bedingungen herrschen. Grundsätzlich sieht man bei den Perseiden die meisten Sternschnuppen in der zweiten Nachthälfte, aber bereits ab 22 bis 23 Uhr lohnt es sich, nach Sternschnuppen Ausschau zu halten.

Himmelsanblick in den frühen Morgenstunden des 13. August 2026 mit dem Ursprungspunkt der Perseiden hoch am Himmel. Grafik: Vereinigung der Sternfreunde

Wie immer bei der Beobachtung von Sternschnuppen ist es hilfreich, einen Beobachtungsort mit möglichst dunklem Himmel aufzusuchen, um auch die schwächsten Sternschnuppen noch sehen zu können. Die Lichtverschmutzung größerer Ortschaften stört leider erheblich. Da die Sternschnuppen über den ganzen Himmel ziehen, lohnt es sich einen erhöhten Standort mit möglichst viel freier Rundumsicht bis zum Horizont zu wählen.

Mit dem bloßen Auge sind dann ca. 60-70 Sternschnuppen pro Stunde sichtbar. Zum Beobachten der Sternschnuppen braucht es keine optischen Hilfsmittel wie Ferngläser oder Teleskope, im Gegenteil, die sind eher hinderlich. An Ausstattung empfiehlt sich stattdessen ein Liegestuhl oder eine Picknickdecke, so daß man entspannt den Blick nach oben werfen kann. Dann braucht es neben dem klaren Himmel nur noch ein wenig Geduld.

Astronomische Einrichtungen in Deutschland, die anlässlich von Sonnenfinsternis und Perseidennacht Veranstaltungen anbieten, finden Sie bei der Langen Nacht der Astronomie.

Eine Nacht im Zeichen des Universums: Die Lange Nacht der Astronomie am 12. August lädt bundesweit mit Sonnenfinsternis und Sternschnuppen zum Staunen ein

Mit einer partiellen Sonnenfinsternis, dem Höhepunkt des Perseiden-Meteorstroms und einem vielfältigen Mitmachprogramm hält die von der Stiftung Planetarium Berlin, der Astronomischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien und der Vereinigung der Sternfreunde initiierte und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Lange Nacht der Astronomie am Mittwoch, 12. August 2026, ein außergewöhnliches Erlebnis bereit für Astronomiebegeisterte und alle, die den Himmel entdecken möchten.

Die Lange Nacht der Astronomie findet am 12. August 2026 zum dritten Mal bundesweit statt. Unter dem Motto »Beobachten, staunen, erleben« erwartet Besucher*innen in der ganzen Republik ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr gleich zwei besondere Himmelsereignisse: eine partielle Sonnenfinsternis, die in Teilen Europas sogar total zu sehen ist, sowie derHöhepunkt des Perseiden-Meteorstroms mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Ergänzt wird das Programm durch Keynote-Vorträge, Himmelsbeobachtungen mit Teleskopen, Führungen durch Institute und Sternwarten, 360°-Fulldome-Veranstaltungen in Planetarien sowie Mitmach- und Bastelaktionen. Die Lange Nacht der Astronomie, ursprünglich 2014 von der Stiftung Planetarium Berlin ins Leben gerufen, knüpft an die Tradition der Straßenastronomie an, die in Deutschland in den 1950er Jahren populär wurde. Heute ist sie ein gemeinsames Projekt der Stiftung Planetarium Berlin, der Astronomischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien und der Vereinigung der Sternfreunde in Kooperation mit zahlreichen Planetarien, Sternwarten und weiteren Institutionen. Gefördert wird die Veranstaltung vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).

Besonders außergewöhnlich wird die diesjährige Veranstaltung durch gleich zwei astronomische Highlights: Am Tag ist in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, die in Teilen Europas sogar total verläuft, sowie in der Nacht der Höhepunkt des Perseiden-Meteorstroms. Die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 begleitet in Deutschland den Sonnenuntergang. Während die Totalitätszone von der Arktis über Island und die Iberische Halbinsel bis ins westliche Mittelmeer verläuft, ist hierzulande eine partielle Verfinsterung zu sehen. In Berlin beginnt die partielle Sonnenfinsternis um 19:15 Uhr, erreicht um 20:08 Uhr ihre maximale Bedeckung und endet gegen 20:37 Uhr mit dem Sonnenuntergang. Dabei werden bis zu rund 85 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond verdeckt. Je weiter südlich und westlich der Beobachtungsort liegt, desto größer fällt die Bedeckung aus. In weiten Teilen Spaniens ist hingegen eine totale Sonnenfinsternis zu erleben: Je nach Beobachtungsort beginnt die partielle Phase gegen 19:30 Uhr, die Totalität setzt zwischen 20:26 und 20:30 Uhr ein und dauert bis etwa 20:33 Uhr. Die partielle Phase endet schließlich zwischen 21:10 und 21:25 Uhr. Nur wenige Stunden später erreichen die Perseiden ihr Maximum. Der bekannteste Sternschnuppenstrom des Jahres verdankt seinen Namen dem Sternbild Perseus, aus dessen Richtung die Meteore scheinbar über den Himmel ziehen. Unter optimalen Bedingungen sind bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten. Da in diesem Jahr Neumond herrscht, sind die Beobachtungsbedingungen besonders günstig.

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, betont: »Der Blick in die Weiten des Universums am Nachthimmel fasziniert uns Menschen seit jeher. Seit Jahrtausenden erforscht die Astronomie die Geheimnisse des Weltalls. Das BMFTR unterstützt die astronomische Forschung sowohl am Boden, beispielsweise mit den Teleskopen der ESO in Chile, als auch im All mit Satelliten wie dem Weltraumteleskop James Webb. Aus den Detektoren, die selbst schwächste Signale aus dem All einfangen, oder den Rechenverfahren, mit denen riesige Datenmengen ausgewertet werden, entstehen Technologien, die uns im Alltag an vielen Stellen begegnen: in der Medizin, in der Mikroelektronik, in der Künstlichen Intelligenz. Grundlagenforschung von heute ermöglicht die Spitzentechnologien von morgen. Auch sie ist wichtiger Bestandteil der Hightech Agenda Deutschland, damit Deutschland Top-Technologieland wird.«

Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin, sagt: »Die Lange Nacht der Astronomie lädt dazu ein, den Blick bewusst vom Alltag zu lösen und ihn in den Himmel zu richten. Die Veranstaltung verbindet wissenschaftliche Expertise mit der Freude am gemeinsamen Entdecken und Staunen. Unser Ziel ist es, Menschen in ganz Deutschland zu ermutigen, nach oben zu schauen und sich von der Faszination des Universums begeistern zu lassen.«

Janine Fohlmeister, Pressereferentin der Astronomischen Gesellschaft, betont: »Eine Sonnenfinsternis weckt Staunen und genau dieses Staunen ist oft der Beginn wissenschaftlicher Neugier. Deutschland verfügt über eine international anerkannte Sonnenforschung, die untersucht, wie Magnetfelder, Sonnenflecken und Eruptionen entstehen und welche Auswirkungen sie auf die Erde haben. Zur Langen Nacht der Astronomie können Besucherinnen und Besucher nicht nur die partielle Sonnenfinsternis sicher beobachten, sondern auch erfahren, wie moderne Forschung hilft, unseren aktiven Stern besser zu verstehen.«

Björn Voss, Vorstand der Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien, unterstreicht: »Erneut findet in diesem Jahr die Lange Nacht der Astronomie in Zusammenarbeit der Planetarien, Sternwarten, Astronomie-Vereine und astronomischen Forschungsinstitute statt! Es freut mich außerordentlich, dass unsere »Lange Nacht« zu einer neuen Tradition wird, und ich weiß, dass alle Planetarien in Deutschland es ebenso sehen, von Freiburg bis Flensburg und von Saarlouis bis Görlitz. Jeder in ganz Deutschland kann dabei die Astronomie mit allen Sinnen erleben: Vom Blick durchs Teleskop bei Verein oder Sternwarte, über Kosmos-Simulation im Planetarium bis hin zu einem Blick in die Welt der Forschenden an den Unis und Instituten. In dieser Weise deutschlandweit gemeinsam aufzutreten, bringt auch alle Beteiligten, also die Forschenden, die Enthusiasten, und nicht zuletzt meine Kolleginnen und Kollegen an den Planetarien ein gutes Stück voran. Ich freue mich auf den 12. August!«

Carolin Liefke vom Vorstand der Vereinigung der Sternfreunde hebt hervor: »Sonnenfinsternis und Perseidennacht am selben Tag – das ist das astronomische Ereignis des Jahres, das feiern auch wir als Dachverband der deutschen Amateurastronomie natürlich gerne bei der Langen Nacht der Astronomie! Viele unserer Mitgliedssternwarten und Vereine im gesamten Bundesgebiet öffnen an diesem Tag ihre Türen und machen mit.«

Weitere Informationen zur Langen Nacht der Astronomie 2026 sowie eine Übersicht aller teilnehmenden Einrichtungen und Programme gibt es unter www.lange-nacht-der-astronomie.de

Über 140 Veranstaltungen zum bundesweiten Astronomietag am 28. März 2026

Am bundesweiten Astronomietag am Samstag, dem 28. März 2026, laden über 140 astronomische Einrichtungen und astronomisch interessierte Privatpersonen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz die Öffentlichkeit dazu ein, sich über astronomische Themen zu informieren und einen Blick an den Sternhimmel zu werfen.

Einmal pro Jahr laden Sternwarten, Astronomievereine, Planetarien, Schulen, Museen, Forschungsinstitute und engagierte Amateurastronom*innen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz am bundesweiten Astronomietag dazu ein, die Welt der Sterne mit eigenen Augen zu erkunden. Der Astronomietag wurde in Deutschland 2003 von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) als jährlich stattfindende bundesweite Veranstaltung mit wechselndem Motto ins Leben gerufen. Seit 2010 wird er gemeinsam mit der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft (SAG) durchgeführt.

Beim diesjährigen Astronomietag am 28. März 2026 dreht sich alles um unseren kosmischen Nachbarn: Der zunehmende Mond steht während der gesamten ersten Nachthälfte hoch am Himmel. Zehn Tage nach Neumond sind die Bedingungen ideal, um mit Ferngläsern und großen und kleinen Teleskopen seine Kraterlandschaften zu erkunden. Besonders auffällig zeigt sich unmittelbar an der Tag-und-Nacht-Grenze die von der Sonne beleuchtete bogenförmige Bergkette des Juragebirges, die die noch im Schatten liegende Regenbogenbucht einfasst: der sogenannte Goldene Henkel. In den kommenden Wochen soll der Mond zudem im Rahmen der Mission Artemis II der NASA erstmals seit 1972 wieder von Menschen umrundet werden.

Abends steht auch Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, hoch am Südwesthimmel. Er ist so hell, dass er zusammen mit der Venus im Westen bereits eine knappe Stunde nach Sonnenuntergang noch vor den hellen Sternen des Wintersechsecks in der hellen Dämmerung auftaucht. Mit Fernglas und Teleskop zeigt er sich umgeben von den vier Galileischen Monden Io, Europa, Ganymed und Kallisto.

Programm der Würzburger Frühjahrstagung am 14. März 2026

Die 49. Würzburger Frühjahrstagung findet wie gewohnt am

Friedrich-Koenig-Gymnasium
Friedrichstraße 22
97082 Würzburg

statt und bietet wie jedes Jahr ein vollgepacktes Programm für alle Astronomieinteressierten. In diesem Jahr ergänzen zwei parallel laufende Workshops das Vortragsprogramm. Der Teilnehmerbeitrag von 10 Euro (VdS-Mitglieder: 7 Euro) kommt vollständig den engagierten Schülern vom Naturwissenschaftlichen Labor am Friedrich-Koenig-Gymnasium zugute, die für den reibungslosen Ablauf der Tagung sorgen.

Eine Anmeldung zur Tagung ist nicht erforderlich. Für Getränke und Verpflegung vor Ort ist gesorgt.

Die Tagung beginnt am Samstag um 10 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Das Tagungsprogramm (ohne die Workshops) wird live unter https://youtube.com/live/x2ufR_sAVA0?feature=share übertragen. Für Teilnehmer, die bereits am Freitag eintreffen, ist ab 18:45 Uhr ein Tisch für ein gemütliches Beisammensein im Hofbräu reserviert.

Tagungsprogramm

10:00 – 10:10 Uhr  Begrüßung (OStD Marco Korn, Schulleiter FKG, und Dr. Dominik Elsässer, Tagungsleiter, VdS)
10:15 – 11:15 Uhr  Das Wetterstein-Millimeter-Teleskop (Matthias Kadler, Universität Würzburg)
11:20 – 11:50 Uhr  Xerxes – Wann fand die Seeschlacht von Salamis statt? (Uwe Pilz, Leipzig)
11:55 – 12:10 Uhr Geschichte und Astronomie zum Anfassen (Torsten Eisenschmidt, VdS-Fachgruppe Geschichte der Astronomie)
12:15 – 12:25 Uhr  Präsentation in der Aula: Der Jahreskreis (Michael Dejosez)

12:25 – 13:25 Uhr  Mittagspause

13:25 – 14:25 Uhr  Parallele Workshops: Einführung in die Astrobildbearbeitung mit PixInsight und Einführung in die Planetenbildbearbeitung – bitte unbedingt die Hinweise beachten und vorab die benötigte Software und Übungsdaten herunterladen (Marco Abeßer, Volkssternwarte Würzburg e.V., Florian Bleymann, Rottendorf, P. Christoph Gerhard OSB, Klostersternwarte Abtei Münsterschwarzach)
14:30 – 14:50 Uhr  Astronomen aus Altenburg, Astronomen in Altenburg (Frank Vohla, BA veränderliche Sterne e.V.)
14:55 – 15:25 Uhr  Fachastronomie mit Smart-Teleskopen (Uwe Pilz, Leipzig)

15:25 – 16:10 Uhr  Kaffeepause

16:15 – 16:45 Uhr  Algerien und der Krater von Madna (Bernd Gährken)
16:50 – 17:10 Uhr  Mondhelligkeiten von schmalen Mondsicheln bis zum Oppositionseffekt (Elmar Schmidt, Arbeitskreis Meteore und SRH University Heidelberg)
17:15 – 17:45 Uhr  Geschichte – Menschen – Hintergründe 2026/2027 (Torsten Eisenschmidt, VdS-Fachgruppe Geschichte der Astronomie)
17:45 – 18:00 Uhr  Abschlussdiskussion und Ausblick auf 2027, Verabschiedung (Dr. Dominik Elsässer, Tagungsleiter, VdS)

Ab 18:30 Uhr   Gemeinsames Abendessen im Hofbräu.

Das Tagungsprogramm steht hier auch als PDF zum Download bereit.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Würzburg!

Geminiden 2025: Sternschnuppenwochenende am 3. Advent

Auch in diesem Jahr gibt sich der Sternschnuppenstrom der Geminiden wieder die Ehre – bei nahezu idealen Bedingungen. Die meisten Meteore lassen sich voraussichtlich in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember (Samstag auf Sonntag) bewundern, abseits der Lichter der Städte kann man mit mehr als einer Sternschnuppe pro Minute rechnen. Der abnehmende Mond betritt erst in den Morgenstunden die Bühne und stört kaum.

Neben den Perseiden im August sind die Mitte Dezember auftretenden Geminiden einer der wenigen großen Meteorströme, die Sternschnuppenliebhaber Jahr für Jahr ein Sternschnuppen-Erlebnis bieten. Benannt sind sie nach dem Sternbild Zwillinge (lat.: Gemini), denn sie scheinen aus einem Punkt in der Nähe von Castor auszugehen, dem zweithellsten Stern dieses Sternbilds. In diesem Jahr weist der auffällig helle Planet Jupiter den Weg zum Ausstrahlungspunkt: Er steht mitten in den Zwillingen rechts unterhalb von Castor und dem hellsten Stern Pollux.

Sternschnuppen sehen wir immer dann, wenn staubkorngroße Partikel mit hohen Geschwindigkeiten in die Erdatmosphäre eindringen. Dabei regen sie für Sekundenbruchteile bis maximal wenige Seekunden die Moleküle der Luft zum Leuchten an. Bei den Geminiden stammen die Staubteilchen von dem Asteroiden (3200) Phaethon, dessen Umlaufbahn um die Sonne die Erde jährlich Mitte Dezember kreuzt.

Geminiden-Sternschnuppen über einer winterlichen Landschaft in China im Jahr 2017. Bild: Dai Jianfeng/IAU OAE (CC BY 4.0)

Das Maximum der Geminiden wird 2025 für die späten Morgenstunden des 14. Dezember (voraussichtlich gegen 9 Uhr) erwartet, wenn es im deutschen Sprachraum schon wieder hell ist. Die beste Geminidennacht ist daher die vom 13. auf den 14. Dezember. Da dies die Nacht von Samstag auf Sonntag ist, kann man die Sternschnuppen dementsprechend unabhängig von Schule und Arbeit auch zu späterer Stunde noch genießen. Der abnehmende Mond ist zeigt sich nur noch als Sichel und geht in dieser Nacht erst gegen 2:30 Uhr auf. Er stört daher kaum.

Auch die Abendstunden der Nacht von Sonntag auf Montag (also vom 14. auf den 15. Dezember) könnten noch interessant sein, denn die auffälligsten Geminiden-Sternschnuppen sind oft zum Ende des Maximums hin zu sehen. Geminiden sind im Durchschnitt vergleichsweise hell und können intensiv farbig sein.

Für die Beobachtung von Sternschnuppen gilt grundsätzlich: je weiter weg von den Lichtern der Städte, desto besser. Am besten sucht man sich einen Aussichtspunkt außerhalb von Ortschaften, bei dem keine Gebäude, Bäume oder Berge die Sicht versperren, denn die Sternschnuppen ziehen über den ganzen Himmel. Man benötigt keine besondere Ausrüstung, im Gegenteil: Ferngläser oder Teleskope sind eher hinderlich. Ein Liegestuhl, eine warme Decke und eine Thermoskanne mit einem heißen Getränk hingegen helfen dabei, das Warten auf die Sternschnuppen angenehmer zu machen.

 

 

 

 

Veranstaltungs-Anmeldung für den Astronomietag 2026 freigeschaltet

Der Astronomietag 2026 steht ganz im Zeichen unseres kosmischen Nachbarn: Der zunehmende Mond steht während der gesamten ersten Nachthälfte hoch am Himmel. Zehn Tage nach Neumond sind die Bedingungen ideal, um mit Ferngläsern und großen und kleinen Teleskopen seine Kraterlandschaften zu erkunden. Besonders auffällig zeigt sich unmittelbar an der Tag-und-Nacht-Grenze die von der Sonne beleuchtete bogenförmige Bergkette des Juragebirges, die die noch im Schatten liegende Regenbogenbucht einfasst: der sogenannte Goldene Henkel.

Abends steht auch Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, hoch am Südwesthimmel. Er ist so hell, dass er zusammen mit der Venus im Westen bereits eine knappe Stunde nach Sonnenuntergang noch vor den hellen Sternen des Wintersechsecks in der hellen Dämmerung auftaucht. Mit Fernglas und Teleskop zeigt er sich umgeben von den vier Galileischen Monden Io, Europa, Ganymed und Kallisto.

Ab sofort ist die Online-Anmeldung freigeschaltet, über die astronomisch interessierte Privatpersonen, Schulen, Volkssternwarten, amateurastronomische Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute und weitere Einrichtungen wie Museen Veranstaltungen zum Astronomietag registrieren können. Außerdem stehen im Downloadbereich das Plakat zum Astronomietag 2026 und Webseiten-Banner in verschiedenen Größen zur Verfügung.

Totale Mondfinsternis am 7. September 2025

Am Sonntag, dem 7. September 2025 findet in den Abendstunden eine totale Mondfinsternis statt. Um 18:27 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne allerdings im gesamten deutschen Sprachraum ähnlich wie bei der totalen Mondfinsternis am 27. Juli 2018 noch über dem Horizont und der volle Mond ist noch nicht aufgegangen. Die partielle Phase zu Beginn der Finsternis, bei der nur ein Teil des Mondes abgedunkelt wird, verpassen wir daher. Um 19:31 Uhr beginnt die Totalität, bei der der Mond komplett verfinstert ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der Mond allerdings nur in Teilen Österreichs und im äußersten Osten Deutschlands bei Görlitz bereits aufgegangen. Für den Großteil Deutschlands und die Schweiz ist die Finsternis erst nach Beginn der Totalität sichtbar, wobei sich Beobachter*innen sich umso länger gedulden müssen, je weiter westlich sie sich befinden.

Nominelle Angaben zur Aufgangszeit des Mondes für einen beliebigen Ort beziehen sich üblicherweise auf einen ebenen Horizont in Richtung Ostsüdost. In der Realität versperren zusätzlich Häuser, Bäume sowie Berg- und Hügelketten den Blick auf den Mond, wodurch sich der wahre Aufgangszeitpunkt nach hinten verschiebt. Hinzu kommt, dass der verfinsterte Mond aufgrund der verringerten Helligkeit unmittelbar über dem Horizont am hellen Dämmerungshimmel voraussichtlich nur mit Ferngläsern oder Teleskopen zu sehen sein wird. Bis zum Ende der Totalität um 20:53 Uhr hat er allerdings mehr genug Zeit, um höher über den Horizont zu steigen und auch für das bloße Auge sichtbar aus dem Dunst aufzutauchen. Ab dann bietet es sich an, den rötlich verfärbten Mond mit ansprechendem Vordergrundmotiv auch fotografisch einzufangen. Eine Handykamera kann dabei schon gute Dienste leisten, bei fortschreitender Dämmerung sind allerdings längere Belichtungszeiten erforderlich.

Wie stark der Mond bei dieser Finsternis verdunkelt erscheint und welchen Farbton er annimmt, wird stark von den Gegebenheiten vor Ort und dem Zeitpunkt der Beobachtung abhängen. Zusätzlich zu globalen Effekten, zum Beispiel durch Partikel von Vulkanausbrüchen oder Saharastaub in der Erdatmosphäre, beeinflussen durch landwirtschaftliche Aktivitäten aufgewirbelter Staub und Schadstoffe aus Industrie- und Autoabgasen in der Luft die Lichtdurchlässigkeit der Atmosphäre in Horizontnähe. Mögliche Farben sind ein dunkles Grau, Braun, Kupfer und ein tiefes Rot.

Nach dem Ende der Totalität kann man bei zunehmender Dunkelheit bis 21:56 Uhr kann man dann die partielle Phase zum Ende der Finsternis verfolgen, bei der der Mond den Kernschatten der Erde wieder verlässt – ein klarer Himmel natürlich immer vorausgesetzt.

Zahlreiche Volkssternwarten und Vereine in Deutschland öffnen anlässlich der totalen Mondfinsternis ihre Pforten und bieten Möglichkeiten zur Beobachtung an, unter anderem

Mondfinsternisbegeisterte müssen sich dann wieder ein Weilchen gedulden, denn die nächste totale Mondfinsternis am 6. Marz 2026 ist von Europa aus leider nicht sichtbar. Die nächste vom deutschen Sprachraum aus gut sichtbare totale Mondfinsternis findet erst am Vorabend des Jahreswechsels 2028/29 in den Abendstunden des 31. Dezember 2028 statt. Danach geht es dann Schlag auf Schlag: Weitere totale Mondfinsternisse erwarten uns am 26. Juni 2029 und am 20./21. Dezember 2029.

Perseiden und Planeten: Rendezvous am Morgenhimmel

Der Hochsommer ist die Zeit der Sternschnuppen: Bereits Mitte bis Ende Juli tauchen die ersten Perseiden-Meteore am Himmel auf, die aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheinen. Die Perseiden sind ein sehr verlässlicher Meteorstrom, bei dem jedes Jahr über Tage und Wochen hinweg mit merklich erhöhtem Sternschnuppenaufkommen zu rechnen ist. Die Zahl der Sternschnuppen nimmt dabei bis zum 12. August immer weiter zu und fällt dann zum Monatsende hin wieder ab.

Wie bei vielen anderen Sternschnuppenströmen sind die Beobachtungsbedingungen auch für die Perseiden eigentlich in der zweiten Nachthälfte günstiger: Der Radiant, der Ausstrahlungspunkt im Sternbild Perseus, steigt dann immer höher über den Horizont. Dasselbe gilt in diesem Jahr in den Nächten um das Maximum herum allerdings auch für den Mond.

Am 9. August 2025 ist Vollmond, und am 12. August geht der Mond bereits gegen 22 Uhr auf, schon etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang. Die der Erde zugewandte Seite des Mondes ist dabei zu 83% beleuchtet, so dass er den Himmel merklich aufhellt. Damit überstrahlt das Mondlicht den Großteil der Nacht viele der schwächeren Sternschnuppen des Perseidenstroms, für deren Beobachtung ein dunkler Himmel erforderlich wäre. Es bleiben die helleren Leuchtspuren, der Eindruck eines Sternschnuppen-Regens wird sich aber in diesem Jahr wohl nicht einstellen.

Wer in den Nächten um das Maximum herum in den Morgenstunden nach Sternschnuppen Ausschau hält, bekommt als Bonus eine hübsche Planetenkonstellation geboten: Gegen 3:30 Uhr gehen Jupiter und Venus auf. Eine Stunde später stehen die beiden höher über dem Horizont und lassen sich trotz einsetzender Dämmerung noch eine Weile bequem beobachten. Die beiden stehen gemeinsam in den Zwillingen und am 12. August 2025 nähern sie auf weniger als zwei Vollmonddurchmesser aneinander an. Die hellere Venus bewegt sich merklich von Nacht zu Nacht und man kann problemlos mit bloßem Auge verfolgen, wie sie bis zum 11. August von rechts dem Jupiter annähert und sich ab dem 13. August nach unten links entfernt.

Am 20. August 2025 ist der Abstand der beiden bereits auf 16 Vollmonddurchmesser angewachsen, wenn die dann abnehmende schmale Mondsichel sich zu den beiden gesellt. Tief über dem Osthorizont kann man dann außerdem versuchen, den flinken Merkur in der Morgendämmerung auszumachen. Einfacher hat man es allerdings mit dem Ringplaneten Saturn, der in den Fischen am 12. August Besuch vom Mond bekommt und zur Zeit morgens im Süden steht.

Der Radiant der Perseiden ist nicht fix: In der zweiten Augusthälfte wandert er in das benachbarte Sternbild Giraffe.

 
www.lange-nacht-der-astronomie.de