Über 140 Veranstaltungen zum bundesweiten Astronomietag am 28. März 2026
Am bundesweiten Astronomietag am Samstag, dem 28. März 2026, laden über 140 astronomische Einrichtungen und astronomisch interessierte Privatpersonen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz die Öffentlichkeit dazu ein, sich über astronomische Themen zu informieren und einen Blick an den Sternhimmel zu werfen.
Einmal pro Jahr laden Sternwarten, Astronomievereine, Planetarien, Schulen, Museen, Forschungsinstitute und engagierte Amateurastronom*innen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz am bundesweiten Astronomietag dazu ein, die Welt der Sterne mit eigenen Augen zu erkunden. Der Astronomietag wurde in Deutschland 2003 von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) als jährlich stattfindende bundesweite Veranstaltung mit wechselndem Motto ins Leben gerufen. Seit 2010 wird er gemeinsam mit der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft (SAG) durchgeführt.
Beim diesjährigen Astronomietag am 28. März 2026 dreht sich alles um unseren kosmischen Nachbarn: Der zunehmende Mond steht während der gesamten ersten Nachthälfte hoch am Himmel. Zehn Tage nach Neumond sind die Bedingungen ideal, um mit Ferngläsern und großen und kleinen Teleskopen seine Kraterlandschaften zu erkunden. Besonders auffällig zeigt sich unmittelbar an der Tag-und-Nacht-Grenze die von der Sonne beleuchtete bogenförmige Bergkette des Juragebirges, die die noch im Schatten liegende Regenbogenbucht einfasst: der sogenannte Goldene Henkel. In den kommenden Wochen soll der Mond zudem im Rahmen der Mission Artemis II der NASA erstmals seit 1972 wieder von Menschen umrundet werden.
Abends steht auch Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, hoch am Südwesthimmel. Er ist so hell, dass er zusammen mit der Venus im Westen bereits eine knappe Stunde nach Sonnenuntergang noch vor den hellen Sternen des Wintersechsecks in der hellen Dämmerung auftaucht. Mit Fernglas und Teleskop zeigt er sich umgeben von den vier Galileischen Monden Io, Europa, Ganymed und Kallisto.
